Maulbeerblatt

Das Köpenicker Magazin für Erlesenes

Berlin, Köpenick, Friedrichshagen, Erkner, Schöneweide, Adlershof, Schöneiche, Hirschgarten, Müggelsee

Spannende Lokalnachrichten bieten Information und Reibung, pointierte Kolumnen sorgen für kurzweilige Unterhaltung. Historische Themen stärken die Identität, Veranstaltungstipps und Erlesenes zum Hören, Sehen und Lesen vermitteln Orientierung. Interviews und Porträts geben interessante Einblicke. Entstanden ist das Magazin Maulbeerblatt in Berlin-Friedrichshagen, einem der glamourösen, liebenswerten Randbezirke der Hauptstadt, Teil Köpenicks, mit über 100 Jahren kreativer Vergangenheit von Wilhelm Bölsche über Johannes Bobrowski bis hin zu aktuellen Künstlern wie dem renommierten Regisseur Leander Haußmann. Das künstlerische Netzwerk um die elf62.net Grafik- und Textagentur strickt mit jeder Print- und Onlineausgabe neue Gewänder für das gar nicht graue Großstadtleben. Aus Berlin.

Aktuelles

Kaffee

Kellner: Haben Sie schon gewählt? Alf Ator: Ja, einen Kaffee bitte! Kellner: Schwarz? Weiß? Zucker? Alf Ator: Kommt drauf an. Haben sie kalten Kaffee? Kellner: Sie meinen Eiskaffee? Alf Ator: Nein. Ich meine stehen gelassenen, alten Kaffee von gestern oder so. Kellner: Natürlich nicht. Alf Ator: Dann bitte mit Milch und Zucker. Kellner: ...Gib mir den Rest!


Bachmann Turnover Drive

Sascha Bachmanns Herzensprojekt Wenn Hand sich das erste mal auf dem Plattenteller dreht, die ersten Klänge aus den Lautsprechern drängen, schweben und entweichen, greift eine unglaubliche Emotionalität um sich. Entspannung, Aufregung, Tatendrang. Der Sound von Sascha Bachmanns Platte schafft sich einen dreidimensionalen Raum, im Innersten und ...Gib mir den Rest!


Nest & Wärme

Der Frühling, das ist die Zeit, in der die Tage wieder länger und die Ärmel und Hosenbeine wieder kürzer werden, in der an Busch und Baum die Knospen zu sprießen und die Cafébetreiber ihre Außenbestuhlung zu präsentieren beginnen. Und es ist die Zeit der unruhigen Vögel. ...Gib mir den Rest!


30 Seconds to Bruno Earth

Ich habe über den Mars nachgedacht. Dass es dort keine Erdbeben gibt, war mir schon länger klar. Höchstens Marsbeben. Jeder weiß auch, dass es dort keine Menschen gibt, sondern Marsmenschen. Bestimmt gibt es auch Kannibalen. Die essen aber kein Menschenfleisch, sondern Marsmenschenfleisch. Andere werden vielleicht ...Gib mir den Rest!

Archiv

Ich mache was ich will

Ein Maulbeerveteran erzählt vom Gestern und Morgen Ganz unter uns – aber es ist ja ein offenes Geheimnis: Deinen Erfolg hast Du allein dem Maulbeerblatt zu verdanken, das dieser Tage seine 100. Ausgabe feiert. Kais Kleine Köpenickkolumne machte Dich im ganzen Bezirk schlagartig bekannt, Deine Schimpftiraden waren berühmt-berüchtigt und Dein Chefredakteur musste so manchen juristischen Strauß für Dich ausfechten. Wie sind Deine Erinnerungen an die Zeit ...Gib mir den Rest!


Spanische Wurzeln, kosmopolitische Blüte

Aurora Lacasa wurde in einem Krankenhaus mit einer außergewöhnlichen Adresse geboren: Es steht vis à vis der weltberühmten Kathedrale Notre Dame in Paris. Ihre Eltern arbeiteten in Spanien als Journalisten. Die Familie musste flüchten: von Spanien nach Frankreich, von Frankreich nach Ungarn und von Ungarn in die DDR. Seit 1956 ist Aurora Lacasa nun in Berlin/ Brandenburg verankert. Von 1974 bis 1995 lebte sie mit ...Gib mir den Rest!


Berlin zwischen Großstadtlärm und Erholung

Eine Stadt der tausend Farbfacetten, von Stumpfgrau über Sonnengelb bis Grellrot: Das ist Berlin. An jeder Ecke wartet ein neuer Eindruck, eine Überraschung, ein Geschenk oder eine Inspiration. Offensein ist gefragt, Einatmen, den Duft der Stadt schnuppern, ihren Rhythmus spüren. Ein Wegweiser für Neugierige. Musik liegt in der Luft, nicht nur zum Karneval der Kulturen, sondern an jedem Tag im Jahr. Jazzclubs wie das A-Trane in ...Gib mir den Rest!


„In einer Welt ohne Melancholie würden die Nachtigallen anfangen zu rülpsen.“

Die Schauspielerin Dagmar Manzel im Portrait Gojko Mitić oder Pierre Brice? Die Antwort kommt schnell und ohne zu zögern: „Gojko Mitić, natürlich!“ Dabei zwinkert sie so verschmitzt verschwörerisch, als ließe sie die Autorin dieses Textes auch nicht eine Minute daran zweifeln, dass Gojko Mitić der einzig wahre edle Indianer(-Darsteller)auf der ganzen Welt war, den sie als achtjähriges Mädchen im Kino Union bewunderte. Und im Kino Union ...Gib mir den Rest!


Sicher sind nur die falschen Versprechungen

Spätestens seit dem 19. Dezember hat sich etwas geändert in Berlin, seit dem Tag, an dem der Attentäter Anis Amri mit dem LKW über den Weihnachtsmarkt am Breitscheidtplatz raste, zwölf Menschen tötete und 58 verletzte. Der Terror hat die deutsche Hauptstadt erreicht. Die Frage, wie das passieren konnte, konnte erst nach drei Tagen beantwortet werden. Ob und wie solche Attentate künftig verhindert werden können – ...Gib mir den Rest!


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